Meine liabsten "Abkühlungsplatzl" im PillerseeTal

"Wann wird's mal wieder richtig Sommer" ganz nach Rudi Carell's Sommerlied habe ich mir im kalten Mai den Sommer gewünscht. Und jetzt ist er da, aber gleich von "Null auf Hundert". Da ich ja eher der Typ für gemässigtere Temperaturen bin, sind für mich 30 Grad und mehr eher zu heiß.
Aber Gott sei Dank gibt es in meiner Heimat, dem PillerseeTal genügend Möglichkeiten zur Abkühlung.
In diesem Beitrag habe ich euch meine liebsten Abkühlungs-Tipps zusammengefasst.

1. Badesee Moorbad Lauchsee

Lauchsee© Marion Pichler
Lauchsee

Das leicht bräunliche Wasser erwärmt sich sehr schnell und man kann oft schon im Mai (heuer leider nicht) das Baden genießen. Zudem ist das moorhaltige Gewässer auch sehr heilend und hilft bei Rheuma, Bandscheibenleiden und Verspannungen.
Für mich gibt es nichts Schöneres als nach der Arbeit noch kurz zum "Lago di Lauch" , wie wir ihn als Kinder immer genannt haben, zu fahren. Ein bis zwei Stunden "Urlaub vom Alltag". Ein Sprung in das kühle Nass - na ja im Hochsommer ist es nicht mehr so kühl, da hat der See schon manchmal Temperaturen von bis zu 24 Grad, und man ist wieder fit - einfach herrlich. Wenn ich beim Schwimmen so die Bergwelt der Kitzbüheler Alpen betrachte, dann denke ich schon, ach wie schön ist es bei uns hier im PillerseeTal und ich schätze mich glücklich so ein Kleinod bei mir vor der Haustüre zu haben.
Ach ja, war heuer schon 6 mal am Lauchsee und er hat schon 22 Grad.
Achtung liebe Tennisliebhaber die Tennisanlagen Fieberbrunn - eine der schönsten Tennisanlagen Tirols - sind gleich neben dem Moorbad Lauchsee.

Ort: Fieberbrunn
Eintritt: Erwachsene € 5,-- und Kinder € 3,-- (mit Gästekarte)
Parken: Parkplatz vor dem Badesee
Verpflegung: Chill & Grill am Lauchsee

2. Naturbadesee Pillersee

Pillersee© Marion Pichler
Pillersee

Der Pillersee liegt wie hingetupft und ist das smaragdrüne Herz des PillerseeTales. Mit seinen wechselnden Farben von smaragdgrün bis dunkelblau inspiriert er mich immer wieder zum Innehalten und Fotografieren. Aber wir sind ja bei der Abkühlung - zum Pillersee fahre ich immer, wenn die Quecksilbersäule auf über 30 Grad steigt. Denn dann ist ein Sprung in den kühlen Pillersee einfach das Genialste. Der Pillersee ist der kälteste See im PillerseeTal und das Schwimmen ist wirklich was für Unerschrockene, die die Abhärtung nicht scheuen. Die Wassertemperatur des Pillersees erreicht kaum die 19 Grad Marke.
Beim Pillersee hat man auch die Möglichkeit zum Stand up Paddeln!
Muss ich heuer unbedingt mal ausprobieren.

Wenn ich jetzt nicht zum Schwimmen an den Pillersee gehe, sondern nur eine kleine Abkühlung bei einem Spaziergang um den See möchte, dann gehe ich immer zur Kneippanlage am Lastalbach - ist auch immer sehr erfrischend!

Ort: St. Ulrich am Pillersee
Eintritt: Maut- und Liegebühr € 3,--
Parken: Parkplatz im Ortszentrum oder direkt beim See
Verpflegung: Kiosk am See

3. Waidringer Badesee und Freibad

Badesee Waidring© Marion Pichler
Badesee Waidring

Dieser künstlich angelegte See gleicht einer kleinen Perle am Fuße der Steinplatte.
Das Wasser im Waidringer Badesee hat Trinkwasserqualität. Umgeben wird der See von einer schönen Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen. Beim See ist auch noch das Waidringer Freibad integriert. Langeweile kommt hier keine auf - Beachvolleyball und Tischtennis sind immer ein Hit. Am Badesee Waidring war ich im letzten Jahr und steht natürlich heuer auch wieder auf meinem Programm.

Ort: Waidring
Eintritt: Erwachsene € 5,-- und Kinder € 2.50 mit Gästekarte
Parkplatz: in der Nähe vorhanden
Verpflegung: Buffet

4. Wildalpsee am Wildseeoloder

Wildalpsee© Marion Pichler
Wildalpsee

Da mein Mann ein richtiger Fan vom Wandern bei heißen Temperaturen ist, das Baden überhaupt nicht mag, ich zitiere: "Dieses sinnlose rumliegen am See ist nichts für mich, ich brauche Bewegung rauf auf die Berge und am Besten bei Temperaturen ab 25 Grad, ich muss schwitzen", musste ich mir da was überlegen. Deshalb habe ich jetzt beim Wandern zum Wildseeloder immer auch einen Bikini im Rucksack dabei. Denn wenn wir zum "Loder" (=tirol. für alter Mann), dem Hausberg von Fieberbrunn = mein Kraftplatz, wandern, dann schon richtig von ganz unten. Keine Benützung der Gondel...., da brauchen wir schon mindestens ca. 2-3 Stunden (man kann aber auch gemütlich die Gondelbahnen Streuböden benutzen, dann braucht man ca. 1 1/2 Stunden). Schließlich am See angekomme, freue ich mich schon auf die Abkühlung. Mein Mann bleibt bei Bernie am Wildseeloderhaus und genießt derweil ein kühles alkoholfreies Weissbier (Elektrolyte müssen wieder zugeführt werden) und ich spaziere Richtung Seenieder, dort befindet sich eine kleine Bucht mit Sand - Beachfeeling. Und jetzt rein in den Wildalpsee oder wie wir sagen den Lodersee. Einen Schritt rein ins Wasser - Schock - Überwindung - Augen zu und durch - der See hat kaum mehr als 15 Grad. Nach den ersten Schwimm-Tempi kommt das Glücksgefühl - herrlich! Danach schmecken die Lodernudeln auf der Terrasse des Wildseeloderhauses nochmals besser.

Ort: Fieberbrunn

5. Die Wildbäche im PillerseeTal

Im Wildbach© Marion Pichler
Im Wildbach

An dem ein oder anderen Bach finde ich immer die Möglichkeit mal die Füße reinzuhalten. Manchmal nehme ich beim Spazierengehen auch die Badesachen mit, falls sich mal die Möglikeit ergibt sich kurz abzukühlen. Ein Bach - kleine Stromschnellen - ich kann einfach nicht widerstehen. Und glaubt mir, danach ist man herrlich abgekühlt.

Wildbach in Fieberbrunn

So schön rauscht der Wildbach unterhalb der Wildalmen in Fieberbrunn.

© Marion Pichler
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© Marion Pichler
© Marion Pichler
© Marion Pichler
© Marion Pichler
© Marion Pichler
mountainlady_marion

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Ich bin im PillerseeTal geboren und aufgewachsen. Schon als Kind begeisterten mich die Berge des PillerseeTals und der Kitzbüheler Alpen. Im Winter bin ich gerne auf den Skipisten oder auf der Langlaufloipe unterwegs und im Sommer erklimme ich unsere Gipfel.
Meine zweite Leidenschaft ist das Kochen! Ich liebe es Neues auszuprobieren und Omas traditionelle Gerichte wiederzuentdecken ...
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johann schauberger

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wieda da hoans, auch ich kann von einer abkühlung von einigen seijohonsa schützen vor jahren im chiemsee erzählen ,wir wahren bei einem schützenfest der gebirgsschützen in roth am chiemsee eingeladen.da ess sehr heiss in der tracht war,und das boarische bier nicht alles löschen konnte ,hatten einige kameraden die idee, im nahen see zu baden ,oder zu segeln.gedacht und getan.beim bootssteg angekommen ,wollten sie aber unbedinkt segeln. der bootsverleier wollte wissen wer segeln konnte, schein verlangte er aber keinen.aber von den berglern hatte keiner eine ahnung.aber ich bin öfter mit meinen bruder,der in kaprun wohnt und im zellersee ein kleines dingi liegen hatte,gesegelt und ein bisschen eine ahnung davon hatte.da wir schon einmal hier waren wollte ich aber nicht kitteln, da ich vorher damit angegeben hatte. wir mieteten also ein boot.der meister führte uns aber zu einen riesen ding und ich habe mir fast in die gute alte lederne ge,,,,,,.ich setzte mich aber an die pinne und gab grosspurig den befehl,segel aufziehen,schwert absenken und mit einem caracho kreuz und quer durch den see. aber einmal beim wenden hat die rah ,den ernst, der auf der bordwand sass ,ins wasser gefegt.sein bruder in voller tracht sofort hinterher,weil der ernst nicht schwimmen konnte ess hat gedauert bis wir gewendet hatten und beide wieder an bord hatten weiter gings mit vollem segel.die schwarze wetterwand im westen haben wir gar nicht beachtet ,da der immer stärkere wind uns ein tolles tempo ermöglichte.auf einmal gingen rund am ufer sirenen los,wir haben aber gedacht es hat der blitz wo eingeschlagen und die feuerwehren werden arlamiert. der see war plötzlich leer von booten wir haben aber nichts kapiert ,bis uns mit megafonen vom ufer zugerufen wurde sofort zu landen.alles schön und gut.beim ersten versuch rauschten wir am bootssteg mit vollem caracho vorbei,da unsere gebirgsmatrosen das segel nicht herunter brachten.beim zweiten mal klappte ess dann besser aber das schinakl hing schräg an der moole.weil wir das schwert nich eingezogen hatten,der verleier voller wut und geballten fäusten auf uns zu.ich hol die polizei und den schaden ersetz ihr mir.da er aber keine befähigung sondern nur meinen pass als sicherheit verlangt hatten, war ihm auch nicht ganz gut.er hatte desshalb auch aber unwillig nachgegeben. nach einen händedruck mit einer zwischeneinlage von einem bunten papier der österreichischen staatsbank mit einem aufdruck von einer eins und zwei nullen durften wier zu unseren kameraden nach roth ,aber ich war sehr froh ohne armschmzck und längerem aufenthalt im bayern ,wiedwer in meinem geliebten seinihoans anzukommen. die welt ist auch nicht immer leicht zu ertragen .....hans

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