Operation "Knödelgenuss"

Zu Besuch beim St. Johanner Knödelfest!

3, 2, 1 … Mission gestartet: Ich steige mit meinen Freunden in St. Johann in Tirol aus dem Zug aus und blinzle der Sonne entgegen – doch lieber die Sonnenbrille aufsetzen. Nach einem letzten Check ob das Dirndl ordentlich sitzt, spazieren wir vom St. Johanner Bahnhof in Richtung Ortszentrum. Die Musik hören wir schon, bevor wir am Brauturm der Brauerei Huber vorbei spazieren. Und dann steigt er uns in die Nase – der Geruch, wegen dem wir hier sind. Knödel. Wir sind angekommen am Knödelfest in St. Johann in Tirol.

Alle 26 Sorten Knödel wollen wir dieses Jahr probieren. Wie realistisch der Plan ist, wird sich innerhalb der nächsten Stunden zeigen. Aber erst mal nach einem gemütlichen Platz am über 595 Meter langen Knödeltisch suchen. Es dauert eine Weile bis wir eine Lücke am gut besetzten Tisch gefunden haben, aber jetzt sitzen wir gemütlich inmitten anderer Knödelliebhaber. Auch ein Bier steht schon für uns bereit und die Sitznachbarn empfangen uns freundlich und haken sich gleich zum „Schunkeln“ bei uns ein. Die Stimmung passt und so kann das Knödelfest jetzt endgültig für uns beginnen.

Knödelfest in St. Johann in Tirol
© Sportalpen GmbH
Knödelfest in St. Johann in Tirol
© Sportalpen GmbH
Knödelfest in St. Johann in Tirol
© Sportalpen GmbH
Knödelfest in St. Johann in Tirol
© Sportalpen GmbH
Knödelfest in St. Johann in Tirol
© Sportalpen GmbH

Die Stunden ziehen ins Land und wir essen, schunkeln, essen und lachen. 4 Knödel haben wir jeweils schon probiert und alle waren vorzüglich. Aber das Hungergefühl ist schon jetzt verschwunden und weicht langsam aber sicher dem Sättigungsgefühl. Einer geht noch. Auf jeden Fall. Nach Nummer 5 ist es aber amtlich: die Operation „Knödelgenuss“ ist dieses Jahr gescheitert. Das Ziel war zu hoch gesteckt, unsere Pläne zu optimistisch und unsere Herangehensweise vermutlich zu blauäugig. Ohne Taktik schafft man diese Challenge nicht. Bei den Plänen für nächstes Jahr kann man noch deutlich nachbessern … da gibt’s dann „Operation Knödelgenuss reloaded“.

Unsere Herangehensweise für nächstes Jahr lautet: Keiner von uns isst einen ganzen Knödel, sondern es wird jede Portion geteilt. Dann sollten 26 Stück machbar sein, auch wenn uns jetzt schon das Herz schmerzt, wenn wir daran denken, dass wir von jedem köstlichen Knödel nur einen kleinen Bissen nehmen können. Harte Zeiten erfordern eben verzweifelte Maßnahmen. Und zwischendurch haben wir uns für nächstes Jahr schon jetzt das „Tanzen“ verordnet – Dank der 8 unterschiedlichen Gruppen sind wir optimistisch, dass wir auf jeden Fall etwas „tanzbares“ finden werden. Trotz gescheiterter Mission verbringen wir aber noch einen tollen Tag am Knödelfest und sind uns einig: Nächstes Jahr, gleiche Zeit, gleicher Ort – dann wird die Operation „Knödelgenuss“ erfolgreich abgeschlossen.

Theresa

Theresa

Geschichten über Geschehnisse, Erlebnisse und das Leben in unserer wunderschönen Region zu schreiben bereitet mir große Freude. Mehr Details

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Marion Pichler

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Liebe Theresa, super Beitrag.....Das mit den Knödln habe ich auch vor einigen Jahren schon mal probiert, bin aber wie du bei Knödl Nr. 6 (also einer mehr) gescheitert..... Ganz liebe Grüße Marion

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