Berge in Flammen - Sonnwendfeuer auf den Bergen

Zur Sonnenwende zieren hunderte Feuer die Bergspitzen

Ein mystisches Ereignis mit viel Tradition ist das "Berge in Flammen" in den Kitzbüheler Alpen. Dieses Sonnwendfeuer findet jedes Jahr Ende Juni statt. Am 21. Juni, wenn der längste Tag auf die kürzeste Nacht trifft, wird der Sommer mit den Feuern am Berg begrüßt. Diese Tradition wird in der Region St. Johann in Tirol hochgehalten.

So kann man bei klarer Sicht, nach Einbruch der Dunkelheit, auf den umliegenden Bergspitzen hunderte von Bergfeuer erblicken. Viele Vereine und Gruppen der Bergrettung wandern und klettern auf die Berge. Dort entzünden sie die Feuer, um die Nacht zu erhellen - ein beeindruckendes Schauspiel. Manchmal werden auch große Bilder aus Feuer wie zum Beispiel Kreuze oder andere Symbole dargestellt. Dieses außergewöhnliche Spektakel ist ein Highlight für Jung und Alt. Wenn man die Sonnwendfeuer einmal erlebt hat, dann zieht es dich in den Bann. Jedes Jahr pilgere ich zur Sonnwende auf den Harschbichl, um der mythischen Veranstaltung beizuwohnen. Auch für meine Kinder ist "Berge in Flammen" ein aufregendes Ereignis ... nicht nur, weil man länger aufbleiben darf.

Berge in Flammen - Sonnwendfeuer St. Johann in Tirol
© SkiStar St. Johann in Tirol
Berge in Flammen - Sonnwendfeuer St. Johann in Tirol
© SkiStar St. Johann in Tirol
Berge in Flammen - Sonnwendfeuer St. Johann in Tirol
© SkiStar St. Johann in Tirol
Berge in Flammen - Sonnwendfeuer St. Johann in Tirol
© SkiStar St. Johann in Tirol
Berge in Flammen - Sonnwendfeuer St. Johann in Tirol
© SkiStar St. Johann in Tirol

Woher kommt die Tradition vom Sonnwendfeuer?

Die Bergfeuer zur Sonnenwende sollen die Kraft der Sonne verstärken und das Böse von Mensch und Tier fernhalten. Zudem sollen sie Unwetter abwehren und die Wiesen und Felder zum Wachsen bringen. Es ist ein Brauch aus dem Mittelalter mit einer langen Tradition. Seit dem 14. Jahrhundert werden die Sonnwendfeuer entzündet. Damals nahm man das Fest zum Anlass, um bei einem Umtrunk auf den Beginn der Erntesaison anzustoßen.

Wohin zum Sonnwendfeuer?

Eine hervorragende Sicht auf die Bergfeuer hat man von der Bergstation Harschbichl am Kitzbüheler Horn. Die Station liegt auf 1.604 Meter und ist mit der Harschbichlgondel von SkiStar St. Johann in Tirol zu erreichen. Der Harschbichl bietet einen sagenhaften Rundumblick auf die Berge der Kitzbüheler Alpen. Bei klarer Sicht sind von hier aus die vielen Feuer auf den Spitzen des Wilden Kaisers, Kalkstein, der Loferer und Leoganger Steinberge und am Kitzbüheler Horn zu sehen.

Andreas

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Helmut Radeike

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Waren mit der Bergbahn in St. Johann in Tirol zum Sonnwendfeuer auf den Berg gefahren. Leider mussten wir feststellen, das das Bergrestaurant an der Gipfelstation total überfüllt war. Bei drei angefahrenen Reisebussen auch kein Wunder! 36 Euro wurden in denn Sand gesetzt, da keine Sitzplätze vorhanden waren an essen oder trinken war nicht zu denken. Das Lokal an der Mittelstation, was sicherlich eine Ausweichmöglichkeit gewesen wäre war leider geschlossen. Die Veranstalter sollten doch über eineVerbesserung nachdenken. Bei unserer Abfahrt ins Tal, kamen uns noch voll besetzte Gondeln mit mindestens 100 Personen entgegen. Wir fragen uns, wo diese Menschen noch Platz gefunden haben. Hungrig, durstig und sehr enttäuscht ging dieser Abend zu Ende. Beim Kauf der Fahrkarten wurde uns versichert das ausreichend Platz im Gasthaus zur Verfügung stehe. Da war wohl der Profit wichtiger als die Zufriedenheit der Kunden. Sehr schade!!! Werden diese Bergbahn jedenfalls nicht weiterempfehlen.

Andreas Unterberger

Danke für das Feedback zur Veranstaltung. Es tut uns Leid, dass Sie eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Wir haben Ihre Nachricht bereits an die Verantwortlichen weitergegeben. Sie sollten in Kürze Antwort erhalten.

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